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D&O Versicherung

 

D&O Versicherung

Die D&O Versicherung schützt die Organe einer AG oder einer GmbH, oder auch Organe s.g. Non Profit Organisationen (Vereine, Stiftungen) vor Haftpflichtansprüchen des eigenen Unternehmens oder Vereins (Innenhaftung) aber auch vor den Ansprüchen Dritter (Außenhaftung). Unberechtigte Ansprüche werden abgewehrt.

Grundlagen der D&O Versicherung

Die D&O Versicherung (Directors and Officers Liability Insurance) schützt vor Haftungsansprüchen gegen Manager bei Pflichtverletzung während ihrer dienstlichen Tätigkeit (Managerhaftung). Die Haftungsgesetze in Deutschland sind sehr streng, so haften Manager schon bei leichter Fahrlässigkeit mit ihrem gesamten Privatvermögen. Die Haftungsbestimmungen regeln sich z.B. im AG- oder GmbH-Gesetz. Der Manager haftet nicht nur für sein eigenes Verschulden, sondern im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung, auch für die Fehler der anderen Organmitglieder. Organe sind zum Beispiel der Vorstand, der Aufsichtsrat oder der Stifungsrat. Aufgrund dieser strengen Haftungssituation empfiehlt sich dringend der Abschluß einer D&O Versicherung. Unter dem ständig zunehmenden Druck der Öffentlichkeit hat der Gesetzgeber eine Reihe von Gesetzen veröffentlicht, welche die Haftungssituation des Unternehmensleiters weiter verschärfen: Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Hier sollen die Kontrollpflichte von Unternehmensleitern und Aufsichtsräten genauer definiert werden. Corparate Governance Kodex. Dieser enthält ca. 50 neue Regeln für Unternehmensleiter und Aufsichtsräte. Allgmeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Hier sind Benachteiligungen z..B aufgrund Rasse, Relegion, Geschlecht etc. verboten Die Pflichtverletzungen des Managers können zum Beispiel sein: Organisationsverschulden (Aufträge werden an Land gezogen, welche nicht durchgeführt werden können). Überwachungsverschulden (Delegierte Aufgaben werden nicht erledigt). Auswahlverschulden (Der Manager stellt Personal ein, welches nicht für die angedachte Tätigkeit geeignet ist). Die Bedingungen der D&O Versicherung (Directors and Officers Liability Insurance) sind bei den einzelnen Versicherungsunternehmen zum Teil sehr verschieden. Hier empfiehlt sich, Experten zu Rate zu ziehen. Die D&O Versicherung übernimmt die gerichtliche und außergerichtliche Abwehr von Haftungsansprüchen und die Befriedigung dieser. Als Besonderheit zu den sonstigen Haftpflichtversicherungen besteht hier Versicherungsschutz nach dem so genannten "Claims Made Prinzip" Durch dieses Anspruchserhebungsprinzip sind Versicherungsfälle versichert, die während der Dauer des Versicherungsvertrages geltend gemacht werden.

Selbstbeteiligung der D&O Versicherung

Der Bundestag hat das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung verabschiedet. Dies wirkt sich auch auf die D&O-Versicherung aus. Vorstände von Aktiengesellschaften haften mit 10% des verursachten Schadens. Dies Haftung ist begrenzt auf das 1 1/2 - fach der festen jährlichen Vergütung. Die ersten Versicherer bieten nun schon sog. "Selbstbehaltversicherungen" an, welche das Risiko der Selbstbeteiligung abdecken kann.



 

 

 

 

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