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D&O Versicherung

 

2012 war ein gutes Jahr für das österreichische Hotelgewerbe – die Zahlen im Detail

Der österreichische Tourismus boomt – und zwar sommers wie winters. Während die Österreicher zu einem nicht geringen Teil immer noch auf Fernreisen setzen, und dabei vor allem die Türkei als eines der wichtigsten Urlaubsziele gilt, hat auch der Tourismus im Land 2012 wieder deutlich angezogen. Bereits beim Beginn der Sommersaison war ein Nächtigungsplus von rund 17 Prozent zu vermerken – vor allem der Anteil an ausländischen Gästen ist wieder deutlich gestiegen, in der Sommersaison um mehr als 20 Prozent. Der Anteil der inländischen Gäste hat sich österreichweit dagegen in der Sommersaison lediglich um rund sieben Prozent vergrößert, der Zuwachs an heimischen Urlaubern innerhalb Österreichs ist aber dennoch spürbar. Insgesamt hat das Niveau der Nächtigungszahlen über das ganze Jahr gerechnet damit einen satten Zuwachs von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – sehr zur Freude der österreichischen Hotelbesitzer.

Deutlich mehr Deutsche und mehr Schweizer

Die höchsten Zuwächse gibt es bei den deutschen Gästen, von denen im vergangenen Jahr gleich 34 Prozent mehr nach Österreich kamen, und – was eher nicht erwartet wurde – auch bei den Schweizern, die nach Österreich kommen, um Urlaub am Arlberg, aber auch in anderen Regionen des Landes zu machen. Insgesamt besuchten fast 300.000 Schweizer die österreichischen Hotels und Gastbetriebe. Mitverantwortlich mag dafür auch der für die Schweizer sehr günstige Wechselkurs zwischen Euro und Franken sein, der Urlaube in Österreich für die Schweizer sehr günstig macht. Sehr starke Rückgänge gab es dagegen bei den Tschechen und Polen, und auch bei den Gästen aus Belgien.

Top Trends in 2012: Top-Hotels, Kurzurlaube, Nebensaison

Die höchsten Zuwächse im vergangenen Jahr wiesen deutlich die Hotels der Vier- und Fünfsternkategorie auf. Es scheint sich in Österreich also ein deutlicher Trend hin zu Top-Hotels abzuzeichnen. Ein weiterer interessanter Trend geht zu einer hohen Auslastung vor allem der Nebensaisonen. So wurden im Januar und Februar beinahe die Hälfte der Winternächtigungen generiert. Vor allem auch ausländische Gäste nutzen immer mehr die Nebensaisonen. Die durchschnittliche Urlaubsdauer wird dagegen statistisch gesehen dagegen kürzer, und liegt bei weitaus den meisten lediglich zwischen fünf und acht Tagen..

Substanzielle Gewinne sind für viele trotz Preiserhöhungen immer noch ein Problem

Auch wenn es 2012 deutlich mehr Nächtigungen zu verzeichnen gab, und auch in vielen Häusern eine Preiserhöhung stattgefunden hat, ist für manche aufgrund der merkbar gestiegenen Kosten das Erwirtschaften substanzieller Gewinne noch immer ein Problem. Die wirtschaftliche Lage vieler Hotels braucht noch einige gute Jahre, um tatsächlich wieder auf einer soliden finanziellen Basis zu stehen.



 

 

 

 

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